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  • Unverschuldet ohne Punkte

    Der Auftakt der 250 ccm Europameisterschaft fand am vergangenen Oster-Wochenende im italienischen Pietramurata statt und das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base schickte Mike Stender in diese international stark besetzte Serie. Leider wurde der Norddeutsche unverschuldet um seine Chance auf Punkte gebracht. Den Aufwand, den das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base betreibt, um an der Europameisterschaft im Rahmen der Weltmeisterschaft teilzunehmen ist enorm. Von den Kosten ganz zu schweigen. Darum ist der Ärger beim Team-Chef Michael Peters über die Geschehnisse in Pietramurata groß. Die 73 Piloten der EMX250 haben nur ein Zeittraining, um sich für die Wertungsläufe der besten 40 Fahrer zu qualifizieren. Mike Stender bekam, wie die anderen Piloten auch, einen Transponder von Promotor Youthstream gegen eine Gebühr zur Verfügung gestellt, jedoch war dieser schon kurz nach Beginn außer Funktion: „Mike hat Runde für Runde versucht seine Zeit zu verbessern, aber die Zeiten wurden nicht schneller, da der Transponder nicht mehr funktionierte. Als Entschuldigung gab es lediglich einen neuen, mehr nicht“, ärgert sich Michael Peters. Als letzte Möglichkeit zur Qualifikation musste Mike unter die ersten vier im Last-Chance-Rennen kommen und der Holsteiner startete hervorragend in das auf 20 Minuten plus zwei Runden angesetzte Rennen: „Mein Start war perfekt und ich Zweiter, doch leider fuhr ein anderer Fahrer in mich hinein, drückte mich von der Strecke und ich stürzte.“ Der Holsteiner fuhr im Verlauf des Rennens mit sehr guten Rundenzeiten von Rang 37 auf 13 vor, was am Ende leider nicht reichte: „Es tut mir für mein Team und meine Sponsoren leid. Es ist nicht einfach zu verstehen und akzeptieren, wenn man so ein schlechtes Wochenende hat und es nicht die eigene Schuld ist.“ Teamchef Michael Peters zu Pietramurata: „Mike ist sehr gut gefahren und war richtig schnell unterwegs. Das Last-Chance-Rennen ist leider immer auch Glückssache, weil nur vier Fahrer weiterkommen. Mike hat gezeigt, dass der Speed da und er gut drauf ist. Leider wurde uns aufgrund eines ganz einfach zu vermeidenden Fehler die Möglichkeit genommen, Punkte zu sammeln. Wir betreiben einen enormen Aufwand und investieren viel Geld, um an der EM teilzunehmen. Daher bin ich ziemlich sauer auf die Veranstalter.“ Der nächste Lauf zur Europameisterschaft findet für Mike bereits am kommenden Wochenende im niederländischen Valkenswaard statt.

  • In Neustadt und Italien die Kurve kriegen

    Noch läuft es nicht so richtig Rund für Martin Smolinski und sein Team, doch aufgeben oder den Kopf in den Sand zu stecken ist für den Olchinger keine Alternative. Der Bayer arbeitet weiter hart und bereitet sich derzeit auf zwei Rennen am kommenden Wochenende vor. Am kommenden Sonntag wird der Bayer wieder bei einem Länderkampf in Neustadt an der Donau ans Startband rollen und gemeinsam mit Sandro Wassermann und den Riss-Brüdern die deutschen Farben vertreten. „Wir fahren das Rennen daheim und wollen den Fans in der Heimat natürlich wie schon in Pocking gerne einen Sieg liefern“, blick der 32 jährige auf das Wochenende voraus, „“Das Fahrerfeld ist wirklich sehr interessant und wir werden sicherlich spannende Läufe vor hoffentlich voller Hütte erleben!” Die deutsche Auswahl trifft im Anton-Treffer-Stadion auf skandinavische Gegner und wird es mit Teams aus Schweden, Dänemark und Finnland zu tun bekommen. Am 1. Mai will Martin Smolinski dann in Terenzano/ Italien beim Qualifikationsrennen zur Speedway Europameisterschaft versuchen den Sprung in den EM Challange nach Kroatien zu schaffen. „Terenzano ist für uns die erste Hürde, die wir auf dem Weg in die Europameisterschaft nehmen müssen. Es wird ein hartes Rennen, denn die 16 Fahrer für den Challenge qualifizieren sich aus insgesamt drei Halbfinals. Wir fahren aber mit dem Ziel uns zu qualifizieren nach Italien und werden mit vollem Einsatz ins Rennen gehen“, so der Olchinger.

  • Höhen und Tiefen für Christian Brockel

    Höhen und Tiefen beim Masters Auftakt ! ! ! Die ADAC MX Masters erlebten, wie schon in den letzten Jahren, ihren Auftakt im brandenburgischen Fürstlich Drehna. Der ortsansässige Motorsportclub hielt wie gewohnt eine top präparierte und extrem herausfordernde Strecke für die Fahrer bereit. Für mich hieß es dabei, ein letztes Mal dieses Event zu meistern und mir selbst ein gutes Abschiedsgeschenk zumachen. Nach einem guten Freien Training wollte ich in der Qualifikation noch eine Schippe draufpacken. Meine ersten Turns waren gut und ich lag sogar kurzzeitig vorn. Doch bei meinen weiteren Versuchen eine schnelle Runde in den Tiefsand zu brennen, wollte ich einfach zu viel und konnte mich nicht mehr entscheidend steigern. So blieb es am Ende beim vierten Rang in meiner Gruppe und in Summe der achte Startplatz. Im ersten Wertungslauf wählte ich die innerste Position hinter dem Gatter. Das war eine riskante Entscheidung, die sich leider nicht auszahlen sollte, denn ein Fahrer stürzte direkt vor mir in der Startkurve und ich fuhr hinein. Von Position 39 musste ich eine Aufholjagd starten und die hatte es in sich. Ich schaffte es noch bis auf Platz 8 und das stimmte mich für den zweiten Durchgang optimistisch. Dieser begann um einiges besser und ich schaffte es ohne Sturz durch die ersten zwei Kurven. Leider hielt die Freude nicht lange an, denn ein paar Kurven später fuhren zwei Fahrer zusammen, ich konnte nicht mehr ausweichen und stürzte. Wieder ging die Reise von hinten los und ich schnappte einem nach dem anderen. Ich war gerade im Zweikampf mit einem anderen Fahrer als dieser in der Anfahrt zu einem Sprung einen Schlag auf das Hinterrad bekam und dadurch zu Boden ging. Ich hatte keine Chance mehr auszuweichen und sprang direkt in sein Motorrad. Danach war mein Rennen zu Ende, denn ich brauchte erst einmal ein paar Minuten um wieder auf die Beine zu kommen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir mein letztes Rennen in Drehna etwas anders vorgestellt habe. Ich wollte aufs Podium fahren, mein Bike war fantastisch und meine körperliche Verfassung war top, aber irgendwie sollte es einfach nicht sein. Jetzt werde ich mich richtig erholen und alles unternehmen um wieder hundertprozentig fit zu werden. Dann wird wieder angegriffen, es gibt schließlich noch ein paar Rennen, die auf mich warten. Ich danke meinem Team, meinem Mechaniker, allen Sponsoren, meiner Familie und vor allem den vielen Fans für die Unterstützung. Fotocredit: Lars Neumann

  • Erste Meisterschaftspunkte in Fürstlich Drehna

    Erste Meisterschaftspunkte im ADAC MX Youngster Cup Besser konnte die Saison nicht starten. Das intensive Wintertraining hat sich für Nico Koch gelohnt. Was sich bereits beim Wintercup in Dolle andeutet sollte sich nun beim ersten Rennen zum ADAC MX Youngster Cup zeigen. Mit viel Selbstvertrauen ging es ins Brandenburgische Fürstlich-Drehna. Vor 11.500 begeisterten Zuschauern sollte das erste Highlight des Jahres stattfinden. Das ADAC MX Masters startet in die neue Saison. Dafür hat sich der 17-Jährige Braunschweiger viel vorgenommen. Hieß es im letzten Jahr noch die Qualifikation für die Rennen am Sonntag zu schaffen, sollten in diesem Jahr die ersten Punkte her. Am Samstagmorgen lief es für den talentierten Fahrer vom Team „KTM Theiner Kyffindoor MX“ sehr gut. Nico fühlte sich auf der auf der sandigen Strecke sofort sehr wohl und fuhr die fünftbeste Zeit im freien Training. Mit großer Motivation ging es in die Qualifikation. Leider lief nicht alles optimal. Gelbe Flaggen und langsamere Fahre, hinderten Nico immer wieder an einer schnellen Runde und somit reichte es am Ende in der stark besetzten Gruppe noch für den 14. Platz. Direkte Qualifikation geschafft aber Nico wusste, dass hier noch mehr möglich gewesen wäre. Somit ging es am Sonntag mit Startplatz 27 in das mit 40 Mann, international stark besetzte Rennen. Nach eher mittelmäßigem Start, landete er nach der ersten Runde auf Platz 22. Nico konnte ordentlich pushen und sich bis auf Platz 14 vorkämpfen. Dies forderte seinen Tribut und Nico kämpfte zum Ende des Rennens mit harten Unterarmen. Mit viel Willenskraft und etwas Glück, konnte der 17 jährige Schüler seinen 14. Platz verteidigen. Unter großem Jubel und viel Freunde war das erste Saisonziel des Jahres geschafft, die ersten Punkte der noch jungen Saison waren eingefahren. Der Start zum 2. Lauf war wieder nicht optimal, am Ende der ersten Runde hieß es Platz 27 und Nico musste wieder ordentlich am Gashahn drehen um Plätze gut zu machen. Auch hier zeigte er wieder sein Können und fuhr bis auf Platz 21 vor. Ein Dreher leiß Ihn jedoch wieder um 3 Plätze nach hinten fallen. Er schaffte zwar auch hier wieder Plätze gut zu machen aber die schwere Strecke forderte ihren Tribut und ziemlich entkräftet schrammte Nico, mit Platz 21, nur ganz knapp an den Punkten vorbei. Platz 14 und Platz 21 bescherten Nico sieben Meisterschaftspunkte und so konnte er sich nach dem ersten Rennen der Serie einen Top 20 Platz in der Gesamtwertung sichern. In 2 Wochen geht’s dann zur Deutschen MX2 Meisterschaft zum MSC Altmark nach Stendal/Borstel und am 29./30.04.2017 heißt es dann wieder ADAC MX Masters zum 2. Lauf im sächsischen Jauer.